home
history
archive
tools
downloads
contact
news
sprachwahl
Ähnliches versucht er auch beim Unterrichten. "Das Spannende beim Dialog mit den Schülern ist für mich der sich ständig erneuernde Prozeß des Wahrnehmens der Musik durch mir unbekannte Blickwinkel."

Fragt man ihn nach dem, was für ihn das eigentliche Spielen - die eigene Musik - ausmacht, erhält man zwei Antworten. "Die Improvisation und der Groove." Bernard Fichtner kommt vom Jazz, von dort bringt er seine Spielfreude mit, den Spaß an Melodien und schönen, langen Linien, die kleine Geschichten erzählen. Und er ist ebenso vom Rock und Funk beeinflußt und liebt die treibenden Grooves, die Fusion-Ideen, den Soul, den Rhythm´n Blues - und landet schließlich damit wieder beim Jazz.

"Groove ist Kommunikation", sagt er. "Das ist wie auf der Bühne: Man kann nur gut sein, wenn man mit seinen Mitspielern im Austausch ist." Teamarbeit und individuelles Hervortreten gehören zusammen, um der Musik ihren Raum zur Entfaltung zu geben.



"Improvisation ist spontane Komposition -
Komposition ist selektive Improvisation."
( aus John Cage's "Silence")




  zurück